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CALA PARBACANA – KEINE KLASSISCHE BADEBUCHT

Die Cala Parbacana liegt zwischen der Calo d‘ en Manuell (bei der bekannteren Cala Marcal) und Portocolom.

👉 Wichtig vorab: Das hier ist kein typischer Strand.

Sondern eine felsige Küstenlinie mit Zugang zum Wasser.


STRAND UND CHARAKTER

  • kein Sandstrand
  • überwiegend Felsen
  • einzelne Einstiegsmöglichkeiten ins Wasser

👉 Optisch interessant, aber funktional eingeschränkt

Für klassisches Sonnenbaden oder Familien eher ungeeignet.


WASSER UND BADEBEDINGUNGEN

Das Wasser ist überraschend klar – trotz der Nähe zum Hafen.

👉 Besonders bei ruhiger See:

  • sehr gute Bedingungen zum Schnorcheln
  • interessante Unterwasserstruktur

👉 Problem: Einstieg

  • rutschige Felsen
  • schwieriger Ausstieg
  • bei Wellen riskant

Bei Wind und hohem Seegang kommt man vermutlich nicht unverletzt aus dem Wasser. So war es auch bei meinem letzten Besuch dort im Februar 2020.


INFRASTRUKTUR UND PARKEN

Direkt an der Cala:

  • keine Infrastruktur
  • keine Toiletten
  • keine Gastronomie

👉 Parken:
in der Cala de l’Aladern möglich

  • begrenzte Stellplätze
  • Papierkörbe vorhanden
  • keine Müllcontainer

👉 Fazit: minimalistisch


PORTOCOLOM ALS AUSGANGSPUNKT

Wer die Cala Parcabana besucht, tut das meist nicht zufällig. Eher, weil man ohnehin in dem kleinen Hafen von Portocolom Urlaub macht oder mit der Yacht anstoppt.

Was Strände angeht, ist Portocolom leider nicht allzu verwöhnt.

Im Süden liegt die Cala Marcal. Sie ist wirklich schön, aber oft überlaufen.

Im Norden einen kleinen Sandstrandabschnitt namens Arena dets Ases und S´Arenal de Portocolom.

Ersterer ist recht lang aber ausgesprochen schmal. Er liegt direkt an einer gut befahrenen Straße. Der zweite Strand liegt ca. 200 m südlich (aber auf der Nordseite von Portocolom). Dort gibt es auch eine Chriniguito und etwas mehr Strandfeeling.

Ansonsten bietet Portocolom Schutz für viele Yachten. Entsprechend vielfältig und gut ist durch die etwas betuchteren Gäste auch das Angebot an Gastronomien wie Fischrestaurants und Clubs.


CALA PARBACANA: TREFFPUNKT SONNENAUFGANG

Am besten besucht ist die Cala Parbacana früh morgens. Dann treffen sich hier jung und alt, meist nach dem Clubbing, um den Sonnenaufgang zu geniessen.


MEINE EINSCHÄTZUNG

Die Cala Parbacana ist keine Badebucht im klassischen Sinne.

👉 Sie funktioniert eher als:

  • Spot für Sonnenaufgang
  • Schnorchelplatz bei ruhiger See
  • Ergänzung zu einem Aufenthalt in Portocolom

BEWERTUNG CALA PARBACANA

  • Landschaft: ⭐⭐⭐⭐☆
    Schöne, felsige Küstenlinie
  • Wasserqualität: ⭐⭐⭐⭐☆
    Klar, gut zum Schnorcheln
  • Baden / Komfort: ⭐☆☆☆☆
    Sehr eingeschränkt und teilweise gefährlich
  • Ruhe: ⭐⭐⭐⭐☆
    Abseits der Stoßzeiten angenehm ruhig
  • Infrastruktur: ⭐☆☆☆☆
    Praktisch nicht vorhanden

GESAMTBEWERTUNG: ⭐⭐☆☆☆ (2 von 5 Sternen)

Interessanter Spot – aber kein Strand.


FAZIT

Die Cala Parbacana ist kein Ort für einen klassischen Badetag.

👉 Wer hierher kommt, sollte wissen, worauf er sich einlässt:

  • Felsen statt Sand
  • schwieriger Einstieg
  • kaum Infrastruktur

👉 Dafür:

  • klare Wasserqualität
  • schöne Sonnenaufgänge
  • ruhige Atmosphäre

#calaparcabana #portocolom #mallorca


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CALA EN CRANC

Diesmal ist das Ziel die Cala en Cranc. Normalerweise bin ich ja eher zurückhaltend, was die Veröffentlichung von Fotos angeht, auf denen ich selbst auch abgebildet bin. Aber diesmal passte es irgendwie ganz gut.

Die Cala en Cranc gehört sicherlich nicht zu den bekanntesten Badebuchten Mallorcas.

Und genau das macht aus meiner Sicht ihren Reiz aus.

Während viele angebliche „Geheimtipps“ der Insel inzwischen längst völlig überlaufen sind, wirkt die Cala en Cranc auch heute noch erstaunlich ruhig.

Die kleine Naturbucht liegt praktisch mitten in Camp de Mar und wird dennoch überwiegend von Anwohnern genutzt.

Viele Urlauber dürften gar nicht wissen, daß die Bucht überhaupt existiert, geschweige denn öffentlich erreichbar ist.


Naturstrand Cala en Cranc


RUHIGE NATURBUCHT IN CAMP DE MAR

Die Cala en Cranc ist keine klassische Badebucht mit feinem Sandstrand und Liegenverleih.

Stattdessen erwarten Besucher Kies, Felsen, glasklares Wasser und erstaunlich viel Ruhe. Selbst in der Hauptsaison.

Gerade deshalb dürfte die kleine Bucht vor allem Besucher ansprechen, die eher Natur und Ruhe suchen als touristische Infrastruktur.

Wer empfindlich ist oder unbedingt weich liegen möchte, sollte besser eine Unterlage mitbringen oder direkt den öffentlichen Sandstrand von Camp de Mar aufsuchen.


GEHEIMTIP NATURSTRAND

Einsame Badebucht MallorcaWenn andere Blogs Geheimtipps beschreiben, sind das oft die Klassiker, die möglich schönen Fotos als Naturbuchten dargestellt werden. Aber echte Geheimtipps sind es nicht!

Die Cala en Cranc jedoch ist aus meiner Sicht durchaus so eine Art Geheimtipp. Denn meist halten sich dort fast nur die direkten Anwohner auf – und das auch nur selten und kurz. Ich denke, kaum jemand weiß, daß sie auch über öffentliche Wege erreichbar ist.

Im Übrigen ist es auf den Steinen auch nicht so bequem. Daran könnte es liegen, daß in dieser Badebucht sogar im Hochsommer recht wenig los ist. Und das obwohl sie eigentlich „mitten im Ort“ von Camp de Mar ist.

 


ANFAHRT UND PARKEN

Auto im Wendehammer

Wendehammer. Parken begrenzt möglich.

Die Anfahrt mit dem Auto ist grundsätzlich einfach.

Eine kleine Straße führt relativ nah an die Cala en Cranc heran. Am Ende befindet sich ein Wendehammer, von dem aus man die Bucht erreicht. Allerdings gibt es dort keine offiziellen Parkplätze für Badegäste. Gerade im Hochsommer empfiehlt es sich deshalb eher zu Fuß oder mit dem Zweirad anzureisen.

Der Zugang zur Bucht erfolgt über einen offenen Torrent beziehungsweise Abwasserkanal. Das klingt deutlich unangenehmer, als es tatsächlich aussieht.

Vor Ort wirkt die Gegend eher wie ein kleiner versteckter Zugang zum Meer.

 


INFRASTRUKTUR

Infrastruktur gibt es an der Cala en Cranc praktisch nicht.

Keine Toiletten, keine Strandbars, keine Liegen und keine Einkaufsmöglichkeiten.

Wer Essen oder Getränke kaufen möchte, muß zurück Richtung Camp de Mar.

Bis zum Spar-Markt und einigen Restaurants sind es hin und zurück ungefähr zwei Kilometer.

Der Weg ist allerdings deutlich anstrengender, als die reine Entfernung vermuten lässt, da einige Höhenmeter zu bewältigen sind.


WASSERSPORT UND SCHNORCHELN

Zum Schnorcheln eignet sich die Cala en Cranc durchaus gut.

Gerade an den felsigen Randbereichen findet man häufig klares Wasser und kleinere Fischschwärme.

In der benachbarten Cala Blanca habe ich beim Schnorcheln sogar einmal einen Rochen gesehen.

Touristische Wassersportangebote oder Verleihstationen gibt es hier allerdings nicht.


SATELLITENKARTE / LAGE AUF GOOGLE MAPS

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MEIN EINDRUCK

Die Cala en Cranc ist sicherlich keine Top-Empfehlung für klassische Strandurlauber.

Wer jedoch Ruhe, Natur und eher untouristische Buchten mag, sollte der kleinen Cala durchaus einmal eine Chance geben.

Und wenn es einem dort doch nicht gefällt, kann man immer noch auf die benachbarten Stränden von Camp de Mar mit ihrem öffentlichen Sandstrand ausweichen. Alternativ sonst die Strände von Paguera.


BEWERTUNG

Natur und Landschaft: ⭐⭐⭐⭐☆
Schöne kleine Naturbucht mit felsiger Küste.

Wasserqualität: ⭐⭐⭐⭐☆
Meist sehr klares Wasser.

Familientauglichkeit: ⭐⭐☆☆☆
Kein Sandstrand und teilweise unbequeme Steine.

Erreichbarkeit: ⭐⭐⭐☆☆
Relativ gut erreichbar, aber kaum Parkplätze.

Schnorcheln: ⭐⭐⭐⭐☆
Felsige Randbereiche mit guter Sicht unter Wasser.

Infrastruktur: ⭐☆☆☆☆
Praktisch keine Infrastruktur.


GESAMTBEWERTUNG

⭐⭐⭐☆☆ (3,5 / 5)

Ruhige kleine Naturbucht für Besucher, die eher Steine, Schnorcheln und Ruhe mögen als klassische Sandstrände.

 



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